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Zyklus-Pickel: Warum Hautunreinheiten im Monatszyklus aufflammen und was wirklich hilft

Wer Zyklus-Pickel beobachtet, merkt oft ein klares Muster: Ein paar Tage ist der Teint ruhig und ausgeglichen, dann kippt der Hautzustand scheinbar aus dem Nichts. Das ist selten Einbildung, sondern häufig die sichtbare Seite von Hormonschwankungen im Menstruationszyklus. Entscheidend ist dabei nicht nur, wie viel von einem Hormon im Blut zirkuliert, sondern auch, wie empfindlich Talgdrüsen und Follikel darauf reagieren und was die Hautbarriere gerade verkraftet.

Damit du den Verlauf besser einordnen kannst, lohnt ein Blick auf die Logik der Zyklusphasen: Östrogen unterstützt häufig ein ruhigeres Hautbild, während relative Übergewichte von Androgenen (zum Beispiel durch einen sinkenden Östrogenspiegel bei gleichbleibender Testosteronproduktion) die Talgproduktion ankurbeln können. Zusammen mit veränderter Hautfeuchtigkeit und einem aktiveren Entzündungsprozess entsteht das typische Setting für Mitesser, Pusteln und zyklusbedingte Hautunreinheiten.

Was im Zyklus mit der Haut passiert und warum das so deutlich sichtbar wird

Der Hormonhaushalt wird im Monatszyklus vor allem über die Eierstöcke gesteuert. Im Idealfall laufen die Phasen wie ein fein abgestimmter Rhythmus – mit einem klaren Wendepunkt nach dem Eisprung. Für den Hautzustand bedeutet das: Die „guten“ und „schlechten“ Tage hängen oft weniger an Pflegefehlern, sondern an physiologischen Schwankungen der Geschlechtshormone. Diese Sexualhormone beeinflussen, wie aktiv die Talgdrüsen sind, wie gut die Haut Feuchtigkeit hält und wie schnell sich Entzündungen entwickeln.

Wichtig: Zykluslängen variieren. Ein Zykluscomputer oder Zykluskalender kann helfen, den eigenen Zyklustag und die persönliche Zyklushälfte besser zu erkennen, besonders, wenn Zyklus-Pickel immer wieder in ähnlichen Zeitfenstern auftreten.

Die Zyklusphasen im Überblick: Wann im Zyklus die meisten Pickel auftreten

Menstruationsphase: trockener, sensibler Hautzustand

In der Menstruationsphase (Regelblutung, Menstruation) sind Östrogenspiegel und Progesteronspiegel niedrig. Viele erleben weniger neue Unreinheiten – aber die Haut kann empfindlicher sein, weil der Feuchtigkeitsgehalt sinkt. Die Hautbarriere ist dann schneller irritiert: zu heißes Wasser, zu intensives Peeling oder aggressive Reinigung, und plötzlich wirkt die Haut rau, gereizt oder fleckig.

Pflegefokus: milde Hautpflege mit Feuchtigkeit (zum Beispiel Hyaluronsäure, Glycerin, Ceramide), ein sanftes Reinigungsgel, keine „Extra-Runden“ aus Angst vor Schmutz.

Follikelphase: oft die klarste Haut im Monatszyklus

In der Follikelphase steigt der Östrogenspiegel. Das unterstützt häufig eine stabilere Hautgesundheit: mehr Ausgeglichenheit, bessere Hautfeuchtigkeit, manchmal auch eine gesteigerte Kollagenproduktion. Für viele ist das der Abschnitt, in dem der Hautzustand am ruhigsten wirkt.

Pflegefokus: Wenn du neue Wirkstoffe testen möchtest, ist diese Phase oft ein guter Zeitraum – weil die Haut weniger „auf Kante“ steht.

Ovulationsphase: Glow – mit kleinem Risiko

In der Ovulationsphase rund um Ovulation und Eisprung erreicht Östrogen häufig seinen Peak. Danach beginnt ein spürbarer Anstieg anderer Einflüsse. Manche sehen hier bereits mehr Glanz, andere bekommen erste verstopfte Poren.

Pflegefokus: porenfrei halten, ohne auszutrocknen. Ein sanftes BHA (Salicylsäure) an einzelnen Tagen kann helfen, abgestorbene Hautzellen und Talg in den Poren besser abfließen zu lassen.

Lutealphase: die klassische Phase für zyklusbedingte Unreinheiten

Die Lutealphase ist für viele die Zeit, in der Zyklus-Pickel am häufigsten auftreten – besonders in der zweiten Zyklushälfte und kurz vor der Blutung. Warum? Östrogen sinkt, während Androgen-Einflüsse (vereinfacht: die „talgstimulierende“ Seite des Hormonmix) relativ stärker werden. Gleichzeitig steigt Progesteron nach dem Eisprung an. Das kann Flüssigkeit im Gewebe begünstigen, die Poren wirken enger, und Talg staut sich leichter. Das ist der Moment, in dem aus Mikroverstopfungen schnell Mitesser und entzündliche Pusteln werden.

Kurz beantwortet: In vielen Fällen ist die Haut in der Lutealphase am schlechtesten – besonders in den letzten sieben bis zehn Tagen vor der Menstruation.

Wie erkenne ich hormonelle Pickel und wie sehen sie typischerweise aus?

Hormonelle beziehungsweise zyklusbedingte Unreinheiten zeigen oft ein wiederkehrendes Muster:

  • Häufige Zonen: Kinn, Kieferlinie, Hals (bei manchen auch die Wangen)
  • Tiefer sitzende, druckempfindliche Entzündungen, manchmal wie „Knoten“ unter der Haut
  • Mischbild aus verstopften Poren, Mitessern und entzündlichen Läsionen wie Pusteln
  • Wiederkehrender Verlauf: ähnliche Stellen, ähnlicher Zeitraum im Menstruationszyklus

Wichtig: Nicht jeder zyklusbedingte Pickel ist automatisch Akne. Akne ist eine medizinische Diagnose, bei der Verhornung, Sebum (Talg), Bakterien und Entzündung systematisch zusammenspielen. Wenn Unreinheiten stark entzünden, Narben drohen oder der Leidensdruck hoch ist, ist eine dermatologische Abklärung sinnvoll.

Was tun gegen Periodenpickel: Strategie statt Panikpflege

1) Reinigung: gründlich, aber nicht aggressiv

Mehr Schmutz ist selten das Problem. Häufig ist es der Mix aus Talg, abgestorbenen Hautzellen und entzündungsfördernden Faktoren. Ein mildes Reinigungsgel morgens und abends reicht meist. Wer stark schwitzt oder Make-up trägt, profitiert abends von Double Cleansing (Ölreiniger plus mildes Gel), ohne Rubbeln.

Ein mildes Gesichtswasser kann unterstützen, wenn es nicht austrocknet. Alkoholhaltige Toner sind in der Lutealphase oft kontraproduktiv.

2) Wirkstoffe: gezielt nach Zyklusphase einsetzen

Für zyklusbedingte Unreinheiten können diese Wirkstoffe je nach Verträglichkeit sinnvoll sein:

  • Salicylsäure (BHA) gegen verstopfte Poren und Mitesser
  • Azelainsäure gegen Entzündungen und unruhigen Hautton
  • Niacinamid zur Unterstützung der Talgregulation und der Hautbarriere
  • Retinoide (zum Beispiel Retinal oder Retinol) gegen Verhornungsstörungen und für einen gleichmäßigeren Verlauf
  • Benzoylperoxid punktuell bei entzündlichen Pusteln (kann austrocknen)

Timing-Tipp: Viele starten BHA oder Retinoide nicht erst, wenn die Haut bereits entzündet ist, sondern moderat in der Ovulationsphase und frühen Lutealphase, um Verstopfungen vorzubeugen. In der Menstruationsphase, wenn die Haut oft empfindlicher ist, wird dann eher reduziert.

3) Feuchtigkeit ist kein Extra, sondern Basis

Auch fettige Haut braucht Feuchtigkeit. Wenn der Feuchtigkeitsfilm fehlt, reagiert die Haut nicht selten mit mehr Talgproduktion. Leichte Texturen (Gel-Cremes, nicht komedogene Lotionen) stabilisieren die Hautbarriere und können Zyklus-Pickel indirekt abmildern.

Welches Hormon fehlt bei Pickeln und wann wird es medizinisch relevant?

Die Frage „Welches Hormon fehlt bei Pickeln?“ ist meist zu einfach gestellt. Häufig geht es nicht um ein echtes Fehlen, sondern um ein Ungleichgewicht: sinkender Östrogenspiegel, relativ stärkerer Androgen-Effekt, schwankender Progesteronspiegel. Das kann reichen, um die Talgdrüsen spürbar zu aktivieren.

Medizinisch relevant wird es, wenn Hinweise auf ein hormonelles Grundproblem dazukommen, zum Beispiel beim Ovarialsyndrom (PCOS): unregelmäßige Zyklen, vermehrte Körperbehaarung, anhaltende Spätakne oder auffällig erhöhte Werte beim Testosteronspiegel. Dann lohnt sich eine ärztliche Abklärung, inklusive Hormonstatus (je nach Fragestellung zyklustagsabhängig).

Lebensstil-Faktoren, die Zyklus-Pickel verstärken können

Zyklusbedingte Hautprobleme sind hormongetrieben, aber nicht unbeeinflussbar. Häufige Verstärker sind:

  • Schlafmangel: Stressachsen reagieren empfindlicher, Entzündungsprozesse nehmen zu, die Haut regeneriert schlechter.
  • Ernährung: Manche reagieren auf Milchprodukte (vor allem im Akne-Kontext), ein Test über einige Wochen kann aufschlussreich sein.
  • Hohe glykämische Last: Viel Zucker und Weißmehl können Entzündungen begünstigen.
  • Zu aggressive Pflege: Überreinigung, zu viele Säuren und zu wenig Barriereschutz bringen die Haut leicht aus dem Gleichgewicht.

Ziel ist kein perfekter Zyklus, sondern mehr Stabilität: eine robuste Hautbarriere, weniger Entzündungsdruck und eine kontrolliertere Sebum-Produktion.

Schwangerschaft, Pubertät, Wechseljahre – wenn der hormonelle Rhythmus sich verschiebt

In der Pubertät steigt die Androgenaktivität, Akne ist häufig. In der Schwangerschaft kann sich das Hautbild ebenfalls verändern: Manche erleben Glow, andere entwickeln Schwangerschaftsakne, je nach Schwangerschaftsdrittel und individueller Hormonlage. Und in den Wechseljahren verschieben sich Östrogen- und Progesteronmuster erneut: Unreinheiten können wieder auftauchen, obwohl die Haut gleichzeitig trockener wird.

Auch das Absetzen hormoneller Verhütung kann den Verlauf verändern. Der Körper findet seinen eigenen Rhythmus wieder, das dauert. Wenn Zyklus-Pickel nach dem Absetzen zunächst stärker werden, ist das nicht automatisch dauerhaft, aber Geduld und eine barrierefreundliche Routine sind in dieser Phase besonders wichtig.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Thema Zyklus Pickel

Wann im Zyklus die meisten Pickel?

Am häufigsten treten Zyklus pickel in der Lutealphase auf, besonders in den letzten sieben bis zehn Tagen vor der Menstruation. In dieser Zeit steigt die Neigung zu verstopften Poren und Entzündungen durch hormonbedingte Veränderungen der Talgproduktion.

Wie erkenne ich hormonelle Pickel?

Typisch sind wiederkehrende Unreinheiten an Kinn, Kieferlinie oder Hals, oft tiefer sitzend und druckempfindlich. Der Verlauf ist häufig zyklisch, mit einem klaren Peak in der zweiten Zyklushälfte. Wenn zusätzlich starke Entzündungen oder Narben auftreten, ist eine dermatologische Abklärung sinnvoll.

Können hormonelle Ungleichgewichte Pickel verursachen?

Ja. Schon moderate Hormonschwankungen können Talgdrüsen und Follikel triggern und so Hautunreinheiten verstärken. Bei unregelmäßigem Zyklus, Verdacht auf PCOS oder anhaltender Spätakne lohnt sich eine ärztliche Diagnostik.